Darmkrebs-Risiko senken mit niedrig dosiertem Aspirin – Acetylsalicylsäure – ASS – 80 mg

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Darmkrebs-Risiko senken mit niedrig dosiertem Aspirin – Acetylsalicylsäure – ASS – 80 mg

Darmkrebs
Mandelweide- Quelle: www.biolib.de

Die tägliche Einnahme von 80 mg ASS verringert nach vorliegenden Studien bei einer ein- bis vierjährigen Einnahme von Acetylsalicylsäure (ASS) von 80-325 mg /Tag das Risiko, an Dickdarmkrebs zu erkranken, um bis zu vierzig Prozent.

Nach zehn Jahren zeigte sich ein positiver Effekt auf die Gesamtüberlebensrate von 21 Prozent. Eindrucksvolle Zahlen!

Allerdings stehen auch die Nebenwirkungen von Acetylsalicylsäure im Raum: Gelegentlich erhöhte Blutungsneigung, Auftreten von Magengeschwür, etc.
Daher wird von vielen Ärzten lediglich Risikopatienten mit genetischer Belastung (Familienerkrankungen an Dickdarmkrebs und Enzymdefekte) die dauernde Einnahme von ASS empfohlen.

Das muß jeder individuell abwägen. Ich habe es für mich getan und nehme die Minipille regelmäßig wegen ihrer protektiven Wirkung bei Darmkrebs und Herz-Kreislauferkrankungen ein.
Als Nebenwirkung beobachte ich, daß das Blut wesentlich dünnflüssiger ist und bei leichten Verletzungen leichter fließt. Das betrachte ich nicht als Problem, ich komprimiere eventuelle Verletzungen einfach mit einem Krepptuch für einige Minuten… Der Mensch hat rund vier Liter Blut, da machen einige Tropfen nichts aus. Besonders Kopfverletzungen bluten stark und bieten oft dem Laien ein dramatisches Bild. Nach Säubern ist es der Blutverlust meistens zu vernachlässigen.

Der zweite Weg, Darmkrebs vorzubeugen – und simultan auch Herz-Kreislauferkrankungen – führt über die Nahrungszusammensetzung:
Sie soll hoch angereichert Ballaststoffe enthalten – mindestens 50 Gramm pro Tag.
Diese verändern die Zusammensetzung der Darmflora zu mehr Clostridia-Bakterien, die vermehrt aus Ballaststoffen krebsschützendes Butyrat produzieren. Das “Mikrobiom”, also die Darmbakterien wird immer mehr als wichtiger Bestandteil des Körpers angesehen, der Krankheiten auslösen oder verhindern kann. Mittlerweile verabreicht man Pillen mit aufgearbeitetem Stuhl mit “gutem” Mikrobiom zur Heilung entzündlicher Darmerkrankungen